Gras, Mais, Luzerne und Stroh: KRONE zeigt auf der EuroTier, worauf es bei Ernte und Aufbereitung ankommt
Unterschiedliches Erntegut stellt unterschiedliche Anforderungen an die Technik. Auf der EuroTier 2026 zeigt KRONE anhand von Gras, Mais, Luzerne und Stroh, wie Ernte- und Aufbereitungsverfahren auf das jeweilige Material und dessen spätere Nutzung abgestimmt werden können.
Spelle/Hannover, November 2026
Gras braucht Struktur, bei Mais kommt es auf die Aufbereitung der Körner an, bei Luzerne zählt jedes erhaltene Blatt und Stroh stellt je nach Verwendungszweck unterschiedliche Anforderungen. Auf der EuroTier 2026 rückt KRONE deshalb die spezifischen Eigenschaften und Nutzungsmöglichkeiten verschiedener Erntegüter in den Mittelpunkt seines Messeauftritts.
Vom 10. bis 13. November zeigt das Unternehmen in Halle 27 am Stand G25, wie sich die eingesetzte Technik an den Anforderungen des jeweiligen Materials orientiert. Entscheidend ist dabei nicht allein ein zuverlässiger Ernteprozess. Auch die spätere Nutzung bestimmt, wie das Erntegut geschnitten, aufgenommen, gefördert oder aufbereitet werden muss.
Das Erntegut bestimmt die Anforderungen an die Technik. Der Einsatzzweck bestimmt die passende Aufbereitung.
Gras: Homogenität beginnt beim Schnitt
Bei Gras steht eine möglichst gleichmäßige Futterstruktur im Mittelpunkt. Ein präziser Schnitt und eine auf das Erntegut abgestimmte Verarbeitung schaffen die Voraussetzungen für eine homogene Struktur. Diese bildet eine wichtige Grundlage für die nachfolgenden Schritte innerhalb der Futterkette.
Die zentrale Botschaft von KRONE lautet daher: Gras braucht Struktur.
Mais: Im Korn steckt der Unterschied
Bei Silomais reicht ein gleichmäßiger Schnitt allein nicht aus. Auch die Maiskörner müssen intensiv aufbereitet werden, damit die darin enthaltene Stärke für die weitere Nutzung zugänglich wird. Beim Feldhäcksler BiG X übernimmt diese Aufgabe der OptiMaxx Corn Conditioner. Damit stellt KRONE die intensive Kornaufbereitung als einen zentralen Bestandteil der Häckselqualität bei Silomais heraus.
Die zentrale Botschaft: Mais braucht Kornaufbereitung.
Luzerne: Jedes erhaltene Blatt zählt
Luzerne und andere blattreiche Kulturen stellen besondere Anforderungen an den Ernteprozess. Da sich ein wesentlicher Teil der wertgebenden Bestandteile in den Blättern befindet, kommt es auf einen möglichst schonenden Umgang mit dem Erntegut an. Aufnahme, Förderung, Aufbereitung und Ablage müssen deshalb darauf ausgerichtet sein, Blattverluste während der einzelnen Arbeitsschritte möglichst zu begrenzen. Mit entsprechenden Aufbereitungsverfahren und dem Swadro-Bandschwader Swadro BaleTrain zeigt KRONE, wie empfindliches Erntegut entlang des Prozesses schonend behandelt werden kann.
Die zentrale Botschaft: Bei Luzerne zählt jedes Blatt.
Stroh: Die spätere Nutzung bestimmt die Aufbereitung
Bei Stroh steht nicht der Futterwert, sondern vor allem die spätere Verwendung als Einstreu im Mittelpunkt. Abhängig vom Einsatz im Stall werden unterschiedliche Materialstrukturen benötigt. Auf dem KRONE-Messestand werden diese Unterschiede anhand von Kurzstroh, Häckselstroh und Strukturpellets sichtbar. Die Exponate zeigen, wie ein Ausgangsmaterial für verschiedene Einstreuanwendungen aufbereitet werden kann.
Die zentrale Botschaft: Stroh ist nicht gleich Stroh.
Vier Materialien, vier unterschiedliche Anforderungen
Mit den vier Anwendungsfällen macht KRONE auf der EuroTier deutlich, dass die Qualität eines Verfahrens nicht allein von der Leistungsfähigkeit einzelner Maschinen abhängt. Entscheidend ist vielmehr das Zusammenspiel aus Erntegut, technischer Bearbeitung und vorgesehenem Einsatzzweck.
Besucherinnen und Besucher können die unterschiedlichen Ansätze vom 10. bis 13. November 2026 auf der EuroTier in Hannover, Halle 27, Stand G25, kennenlernen.