Kreiselzettwender

KRONE Kreiselzettwender sorgen beim Zetten und Wenden für eine gleichmäßige Verteilung des Ernteguts auf der Fläche. Die rotierenden Kreisel nehmen das gemähte Futter mit ihren Zinken auf, durchmischen es und verteilen es breitflächig. Dadurch wird eine große Trocknungsoberfläche geschaffen und das Erntegut kann gleichmäßig abtrocknen. Für unterschiedliche Betriebsgrößen, Traktoren und Einsatzbedingungen bietet KRONE verschiedene Maschinenkonzepte – vom kompakten Wender für den Dreipunktanbau bis zur gezogenen Großflächenmaschine und zur speziellen Technik für den Steilhangeinsatz.

 

Gleichmäßige Breitverteilung für hochwertiges Futter

Für eine effiziente Trocknung kommt es darauf an, das Futter sauber aufzunehmen und möglichst gleichmäßig auf der Fläche zu verteilen. Beim KRONE Vendro greifen die Zinkenarme benachbarter Kreisel weit ineinander und sorgen so für ein homogenes Streubild. Die dreidimensional gebogenen OptiTurn Zinken unterstützen sowohl die Aufnahme als auch die kontrollierte Abgabe des Ernteguts. Unterschiedlich lange Zinkenschenkel erzeugen zusätzlich einen Kammeffekt, durch den verschiedene Futterschichten miteinander vermischt werden. 

Nah an den Zinken positionierte Tasträder unterstützen die Bodenanpassung der Kreisel. Dadurch können die Zinken der Bodenkontur folgen, ohne unnötig in den Boden einzustechen. Das schont die Grasnarbe und hilft dabei, unerwünschten Schmutzeintrag in das Futter zu vermeiden.

 

Zetten und Wenden passend zum Erntegut

Je nach Feuchte und Zustand des Futters unterscheiden sich die Anforderungen beim Zetten und Wenden. Deshalb lässt sich der Streuwinkel der KRONE Kreiselzettwender an die jeweiligen Bedingungen anpassen. Beim Vendro stehen vier Einstellungen zwischen 13° und 19° zur Verfügung. Ein steiler Streuwinkel ermöglicht eine intensivere Aufbereitung von frisch gemähtem Erntegut, während sich ein flacherer Winkel für das schonendere Wenden von bereits trockenerem Futter eignet. 

Auch am Feldrand ist eine kontrollierte Verteilung wichtig. Eine Grenzstreueinrichtung ermöglicht es, das Erntegut gezielt vom Rand in Richtung Feldinneres zu streuen. Durch die Grenzstreueinrichtung wird verhindert, dass Futter über die Feldgrenzen heraus geworfen wird, sodass Futterverluste vermieden werden. 

Je nach Maschine und Ausstattung kann die Einstellung hydraulisch aus der Traktorkabine erfolgen. So lässt sich auch in Randbereichen ein gleichmäßiges Streubild erzielen.

 

Kreiselzettwender für unterschiedliche Arbeitsbreiten und Einsatzbedingungen

Das KRONE Programm umfasst Kreiselzettwender für unterschiedliche Betriebsgrößen, Traktoren und Flächenstrukturen. Die Vendro Baureihe bietet Modelle in verschiedenen Arbeitsbreiten sowie unterschiedliche Anbaukonzepte. Bei den Dreipunktmaschinen reicht das Programm beispielsweise vom Vendro 470 mit 4,70 m Arbeitsbreite bis zu größeren Modellen mit entsprechend höherer Flächenleistung , wie z. B. dem Vendro 1120 mit 11,20 m Arbeitsbreite – der größten Dreipunktmaschine. 

Für große Flächen stehen leistungsstarke Wender mit großen Arbeitsbreiten zur Verfügung. Der Vendro C 1340 hat den bisherigen KWT 1300 abgelöst und ergänzt das Großflächenprogramm neben den gezogenen KWT 1600 und KWT 2000. Die KWT-Modelle erreichen Arbeitsbreiten von 15,30 beziehungsweise 19,60 m und arbeiten mit 14 beziehungsweise 18 Kreiseln. Durch das eigene Transportfahrwerk verbinden die gezogenen KWT Kreiselzettwender große Arbeitsbreiten mit einem vergleichsweise geringen Leistungs- und Hubkraftbedarf. 

Für die besonderen Anforderungen in Bergregionen bietet KRONE zusätzlich die Vendro Highland Kreiselzettwender. Die Modelle Vendro 420 Highland, Vendro 620 Highland und Vendro 820 Highland verfügen über Arbeitsbreiten von 4,20 m, 6,20 m beziehungsweise 8,20 m und sind speziell auf den Einsatz in anspruchsvollem Gelände ausgelegt. Vor allem der niedrige und nah am Traktor liegende Schwerpunkt und das geringe Eigengewicht der Highland-Modelle sind wichtigen Faktoren für den sicheren Einsatz am Hang. 

Neben dem OptiTurn Kreiselkonzept unterstützen beim Vendro Highland unter anderem hydraulische Dämpferstreben ein stabiles Nachlaufverhalten am Hang. Die hydraulische Grenzstreueinrichtung kann außerdem zum stufenlosen Hangaufwärts-Streuen genutzt werden. Der Smart Climbing Anbaubock ermöglicht unterschiedliche Anbaupositionen und ist darauf ausgelegt, die Gewichtsverteilung zwischen Maschine und Traktor für den Steilhangeinsatz zu optimieren.

 

Robuste Technik für die professionelle Futterernte

Neben Arbeitsqualität und Futteraufbereitung legt KRONE Wert auf eine robuste und wartungsarme Antriebstechnik. Bei Vendro überträgt die OctoLink-Fingerkupplung die Antriebskraft von einem Kreisel zum nächsten. Auch beim Klappen der Rahmensegmente bleibt die Kraftübertragung gewährleistet. Die permanent mit Fließfett geschmierten Kreiselgetriebe sind ebenfalls wartungsfrei ausgeführt. Das Antriebskonzept kommt auch bei den Vendro Highland Modellen zum Einsatz. 

Mit Vendro, KWT und Vendro Highland bietet KRONE Wender für unterschiedliche Anforderungen in der Grünfutterernte. Verschiedene Arbeitsbreiten und Anbaukonzepte sowie eine präzise Bodenanpassung und flexible Einstellungsmöglichkeiten ermöglichen eine Abstimmung auf Betrieb, Traktor, Erntegut und Flächenbedingungen. Eine gleichmäßige Breitverteilung unterstützt dabei eine effiziente Trocknung und schafft die Voraussetzungen für die Gewinnung von hochwertigem Grundfutter.

 

 

Was ist ein Kreiselzettwender?

Ein Kreiselzettwender ist eine Maschine für die Grünfutterernte, die gemähtes Gras beziehungsweise anderes Erntegut aufnimmt, auflockert und gleichmäßig über die Fläche verteilt. Dazu arbeiten mehrere rotierende Kreisel mit Zinken, die das Futter aufnehmen und wieder ablegen. Durch die Breitverteilung entsteht eine große Trocknungsoberfläche, sodass das Erntegut möglichst gleichmäßig abtrocknen kann. Kreiselzettwender werden sowohl zum Zetten von frisch gemähtem Futter als auch zum späteren Wenden des bereits angetrockneten Ernteguts eingesetzt.

Was ist der Unterschied zwischen einem Kreiselzettwender und einem Kreiselschwader?

Ein Kreiselzettwender verteilt das Erntegut möglichst gleichmäßig und locker über die Fläche. Dadurch wird die Trocknung unterstützt. Ein Kreiselschwader verfolgt dagegen das entgegengesetzte Ziel: Er führt das auf der Fläche liegende Futter zu einem Schwad zusammen, damit es anschließend beispielsweise von einem Feldhäcksler, Ladewagen oder einer Ballenpresse aufgenommen werden kann. In der Erntekette kommt der Kreiselzettwender daher in der Regel vor dem Kreiselschwader zum Einsatz: Nach dem Mähen wird das Futter gezettet beziehungsweise gewendet und nach ausreichender Trocknung zum Schwad zusammengeführt.

Was ist der Unterschied zwischen Zetten und Wenden?

Beim Zetten wird frisch gemähtes Erntegut möglichst gleichmäßig und locker über die Fläche verteilt. Ziel ist es, eine große Oberfläche für eine schnelle und gleichmäßige Trocknung zu schaffen. Beim Wenden wird bereits angetrocknetes Futter erneut aufgenommen und durchmischt, damit auch feuchtere Futterschichten besser abtrocknen können. Die Arbeitsintensität kann dabei an den Zustand des Futters angepasst werden. Beim KRONE Vendro lässt sich der Streuwinkel beispielsweise in vier Stufen zwischen 13° und 19° einstellen. 

Warum ist eine gleichmäßige Breitverteilung beim Zetten wichtig?

Eine gleichmäßige Breitverteilung schafft möglichst ähnliche Trocknungsbedingungen für das gesamte Erntegut. Wird das Futter locker und homogen über die Arbeitsbreite verteilt, kann es gleichmäßiger anwelken. Dadurch lassen sich verfügbare Erntezeitfenster effizient nutzen. Bei den KRONE Kreiselzettwendern sorgt das OptuTurn Kreiselkonzept, insbesondere der OptiTurn- Zinken, durch ihre spezielle dreidimensionale Biegung für ein homogenes Streubild und damit für eine gleichmäßige Trocknung des Futters. 

Welcher Streuwinkel ist beim Zetten und Wenden sinnvoll?

Der passende Streuwinkel hängt vom Zustand und Trocknungsgrad des Ernteguts ab. Beim Zetten von frisch gemähtem Futter ist eine intensivere Aufbereitung gefragt, während bereits trockeneres Erntegut beim Wenden schonender behandelt werden sollte. Bei den KRONE Vendro Kreiselzettwendern lässt sich der Streuwinkel werkzeuglos in vier Stufen zwischen 13° und 19° einstellen. Ein steiler Winkel ermöglicht eine intensivere Aufbereitung, ein flacherer Winkel eine schonendere Behandlung des Ernteguts. 

Welche Arbeitsbreite sollte ein Kreiselzettwender haben?

Die passende Arbeitsbreite eines Kreiselzettwenders sollte unter anderem auf die Arbeitsbreite des Mähwerks, die gewünschte Flächenleistung und den vorhandenen Traktor abgestimmt sein. Da beim Mähen in der Regel schneller gefahren werden kann als beim anschließenden Zetten und Wenden, sollte der Kreiselzettwender entsprechend breiter ausgelegt sein. Als Orientierung kann seine Arbeitsbreite etwa 1,5- bis 2-mal so groß wie die Arbeitsbreite des Mähwerks gewählt werden. So lassen sich bei beiden Arbeitsschritten ähnliche Flächenleistungen erreichen und das gemähte Futter kann möglichst gleichmäßig bearbeitet und angetrocknet werden.

Für eine gute Verteilwirkung ist außerdem die Abstimmung auf die Mähschwade wichtig. Idealerweise wird ein Mähschwad von zwei Kreiselelementen gleichzeitig aufgenommen. Gleichzeitig sollte möglichst wenig über das Erntegut gefahren werden, um Futterverschmutzungen zu vermeiden. Die Mähschwade sollten daher möglichst mittig zwischen den Traktorreifen verlaufen. 

Wie viele Kreisel hat ein Kreiselzettwender?

Die Anzahl der Kreisel hängt vor allem von Modell, Arbeitsbreite und Kreiseldurchmesser ab. Im KRONE Programm gibt es deshalb keine einheitliche Kreiselzahl. Beim Vendro reicht das Spektrum je nach Modell beispielsweise von vier bis zwölf Kreiseln. Bei den Großflächenmodellen kommen ebenfalls unterschiedliche Kreiselzahlen zum Einsatz: Vendro C 1340, KWT 1600 und KWT 2000 sind für entsprechend große Arbeitsbreiten ausgelegt.

Neben der Kreiselzahl spielen auch der Kreiseldurchmesser und die Anzahl der Zinkenarme pro Kreisel eine wichtige Rolle für die Arbeitsweise und die gleichmäßige Breitverteilung des Ernteguts. Die Maschine sollte daher nicht allein anhand der Kreiselzahl ausgewählt werden, sondern passend zur benötigten Arbeitsbreite, Flächenleistung und den jeweiligen Einsatzbedingungen.

Welche Aufgabe hat die Grenzstreueinrichtung bei einem Kreiselzettwender?

Eine Grenzstreueinrichtung dient dazu, das Futter am Feldrand gezielt in Richtung der nutzbaren Fläche zu verteilen. Dadurch soll verhindert werden, dass Erntegut über die Feldgrenze hinaus beispielsweise auf Wege oder angrenzende Flächen gelangt. Auch beim Arbeiten am Hang kann die Grenzstreueinrichtung genutzt werden, um das Erntegut gezielt hangaufwärts zu streuen. 

Je nach KRONE Modell wird die Grenzstreueinrichtung mechanisch oder hydraulisch betätigt. Auch bei einer mechanischen Ausführung kann die Verstellung vom Traktor aus erfolgen: Durch das Ziehen eines Seils wird die mechanische Verriegelung gelöst, sodass die Grenzstreueinrichtung entsprechend verstellt werden kann. Bei hydraulischen Ausführungen erfolgt die Betätigung über die Hydraulik des Traktors.

Warum ist eine gute Bodenanpassung beim Kreiselzettwender wichtig?

Eine gute Bodenanpassung sorgt dafür, dass die Zinken das Erntegut zuverlässig aufnehmen, ohne unnötig in den Boden einzustechen. Dadurch wird die Grasnarbe geschont und der Eintrag von Erde und anderen Verschmutzungen in das Futter reduziert.

Beim KRONE Vendro befinden sich die Tasträder deshalb nah am Arbeitsbereich der Zinken. Zusammen mit der Beweglichkeit der Kreisel unterstützt diese Anordnung eine präzise Führung entlang der Bodenkontur und damit eine saubere Futteraufnahme.

Welche Kreiselzettwender bietet KRONE an?

KRONE bietet mit Vendro, KWT und Vendro Highland Kreiselzettwender für unterschiedliche Einsatzbedingungen. Die Vendro Baureihe umfasst verschiedene Arbeitsbreiten sowie Maschinen für unterschiedliche Anbaukonzepte. KWT steht für gezogene Großflächen-Kreiselzettwender mit großen Arbeitsbreiten.

Die Vendro Highland Modelle sind dagegen speziell auf die Anforderungen in Bergregionen und im Steilhang ausgerichtet. Damit reicht das KRONE Programm von kompakten Dreipunktmaschinen bis zum KWT 2000 mit 19,60 m Arbeitsbreite. 

Was ist KRONE OptiTurn?

OptiTurn ist das KRONE Kreiselkonzept für eine gleichmäßige und saubere Futteraufbereitung. Ein wesentliches Merkmal sind dreidimensional geformte Zinken. Ihre Form unterstützt die Aufnahme und kontrollierte Abgabe des Ernteguts. Unterschiedlich lange Zinkenschenkel erzeugen dabei einen Kammeffekt, durch den verschiedene Futterschichten miteinander vermischt werden.

In Verbindung mit der Überlappung benachbarter Kreisel wird eine gleichmäßige Breitverteilung des Futters erreicht. Das OptiTurn Konzept kommt sowohl bei Vendro als auch bei Vendro Highland zum Einsatz. 

Was unterscheidet den Vendro Highland von anderen Kreiselzettwendern?

Der Vendro Highland wurde speziell für die Anforderungen in Bergregionen und am Steilhang entwickelt. Neben dem OptiTurn Kreiselkonzept verfügt er über technische Lösungen, die auf anspruchsvolles Gelände ausgerichtet sind. Dazu gehören hydraulische Dämpferstreben für ein stabiles Nachlaufverhalten und eine hydraulische Grenzstreueinrichtung, die auch zum stufenlosen Hangaufwärts-Streuen genutzt werden kann. 

Eine weitere Besonderheit ist der KRONE Smart Climbing Anbaubock. Durch unterschiedliche Anbaupositionen kann der Schwerpunkt verändert werden. In der kurzen Anbauposition reduziert das System die Vorderachsentlastung des Traktors gegenüber anderen Anbaukonzepten um bis zu 20 %. 

Welche Arbeitsbreiten bietet der KRONE Vendro Highland?

Der KRONE Vendro Highland wird in drei Arbeitsbreiten angeboten: Der Vendro 420 Highland arbeitet mit 4,20 m, der Vendro 620 Highland mit 6,20 m und der Vendro 820 Highland mit 8,20 m Arbeitsbreite. Die Modelle verfügen über vier, sechs beziehungsweise acht Kreisel und sind für den Dreipunktanbau der Kategorie II ausgelegt.