KRONE Rundballenpressen stehen für hohe Ballendichten, formstabile Ballen und leistungsfähige Technik in der Futterernte. Ob Silage, Heu oder Stroh: Mit unterschiedlichen Baureihen, Presskammern und Ausstattungsvarianten bietet KRONE Rundballenpressen für verschiedenste Anforderungen in Landwirtschaft und Lohnunternehmen. Das Produktprogramm reicht von kompakten und einfach aufgebauten Ballenpressen bis zu leistungsstarken Press-Wickel-Kombinationen, die Pressen und Wickeln in einem Arbeitsgang verbinden.
Festkammer, semivariable und variable Rundballenpressen
Je nach gewünschter Ballengröße und Einsatzbereich stehen Rundballenpressen mit Festkammer, semivariabler oder variabler Presskammer zur Verfügung. Bei einer Festkammer ist der Ballendurchmesser konstruktiv vorgegeben. Semivariable Presskammern ermöglichen mehrere definierte Ballendurchmesser, während variable Presskammern eine besonders flexible Anpassung der Ballengröße erlauben. Bei der Comprima beispielsweise reicht das Spektrum vom festen Ballendurchmesser von 1,25 m über semivariable Ballen von 1,25 bis 1,50 m bis zu variablen Ballendurchmessern von 1,00 bis maximal 1,80 m.
Vom Schwad zum formstabilen Rundballen
Eine gleichmäßige Aufnahme des Ernteguts bildet die Grundlage für den Pressvorgang. Je nach Baureihe kommen unterschiedliche Pick-up- und Fördersysteme zum Einsatz. Bei den KRONE Rundballenpressen sorgt die EasyFlow Pick-up für die Aufnahme des Schwads. Förder- und Schneidrotoren transportieren das Erntegut anschließend in die Ballenkammer. Modelle mit Schneidwerk können das Futter dabei vor dem Pressen aufbereiten. Bei Comprima sorgt beispielsweise ein Förder- beziehungsweise Schneidrotor mit 530 mm Durchmesser für hohe Durchsätze, während das Präzisionsschneidwerk auf einen exakten und leichtzügigen Schnitt ausgelegt ist.
In der Ballenkammer wird das aufgenommene Erntegut kontinuierlich gedreht und verdichtet, bis der gewünschte Ballendurchmesser und die eingestellte Pressdichte erreicht sind. Abhängig von Presssystem, Erntegut und späterer Verwendung können Ballengröße und Ballendichte angepasst werden. So werden beispielsweise kleinere Rundballen häufig für Grassilage genutzt, während größere Ballen bei Heu und Stroh Vorteile bieten können. Bei variablen Presssystemen lässt sich zudem der Pressdruck an unterschiedliche Anforderungen anpassen – etwa für eine hohe Dichte oder einen weicheren Ballenkern bei Heu.
Netzbindung, Folienbindung und Press-Wickel-Kombinationen
Nach dem Pressen wird der Rundballen gebunden. Je nach Maschine und Ausstattung stehen unterschiedliche Bindesysteme zur Verfügung. Neben der klassischen Netzbindung bieten ausgewählte KRONE Ballenpressen auch eine Folienbindung. Bei Press-Wickel-Kombinationen wird der fertige Ballen anschließend direkt an die Wickeleinheit übergeben und mit Folie umwickelt. So lassen sich Pressen und Wickeln insbesondere bei der Silageernte effizient miteinander verbinden. Bei der ComPack Pro arbeitet die Press-Wickel-Kombination nach den vorgenommenen Einstellungen von Pressdruck, Ballendurchmesser und Wicklung automatisch.
KRONE Rundballenpressen für unterschiedliche Anforderungen
Das KRONE Programm deckt dabei unterschiedliche Leistungs- und Einsatzanforderungen ab. Die Bellima steht für einen kompakten und robusten Einstieg in die Rundballentechnik, während Fortima mit festen und variablen Presssystemen angeboten wird. Comprima kombiniert Festkammer, semivariable und variable Lösungen innerhalb einer Baureihe. ComPack Pro ergänzt das Angebot um robuste Solo-Pressen und Press-Wickel-Kombinationen mit semi- oder vollvariabler Ballenkammer. Die VariPack und VariPack Pro sind auf hohe Durchsatzleistungen und variable Ballengrößen ausgelegt. Bei der VariPack Pro können beispielsweise Rundballen mit Durchmessern von 0,80 bis 1,65 m beziehungsweise 1,90 m gepresst werden.
Für besonders hohe Anforderungen an Durchsatz und Pressdichte ergänzt die CombiPack HDP das Portfolio. Ihre vollvariable Presskammer ermöglicht Ballendurchmesser von 1,00 bis 1,65 m. Ein Hochlast-Monoriemen ist auf hohe Ballenverdichtung und eine gleichmäßige Ballenform ausgelegt; die breite, geschlossene Oberfläche soll gleichzeitig Bröckelverluste reduzieren. Hinzu kommen Schneidwerk, Netz- und Folienbindung sowie eine integrierte Wickeleinrichtung.
Mit verschiedenen Presssystemen, Ballengrößen, Schneidwerken sowie Binde- und Wickeltechnik bietet KRONE Rundballenpressen für unterschiedliche Anforderungen in der professionellen Futterernte. Von der kompakten Ballenpresse bis zur leistungsstarken Press-Wickel-Kombination stehen Qualität, Innovation und zuverlässige Landtechnik im Mittelpunkt – für formstabile Ballen und eine effiziente Ernte von Silage, Heu und Stroh.
Eine Rundballenpresse nimmt das Erntegut über die Pick-up aus dem Schwad auf und fördert es in die Ballenkammer. Dort wird das Material kontinuierlich zu einem Rundballen geformt und verdichtet, bis der gewünschte Ballendurchmesser und die eingestellte Pressdichte erreicht sind. Anschließend wird der Ballen gebunden und aus der Presskammer ausgeworfen. Bei einer Press-Wickel-Kombination wird er vorher direkt an die Wickeleinheit übergeben und mit Folie umwickelt.
Rundballenpressen unterscheiden sich vor allem durch die Bauart ihrer Ballenkammer. Es gibt Festkammerpressen, semivariable Rundballenpressen und variable Rundballenpressen. Festkammerpressen erzeugen Ballen mit einem konstruktiv vorgegebenen Durchmesser, semivariable Pressen ermöglichen mehrere definierte Ballengrößen und variable Pressen erlauben eine stufenlose Anpassung des Ballendurchmessers innerhalb eines bestimmten Bereichs. Zusätzlich gibt es Rundballenpressen als Solomaschine oder als Press-Wickel-Kombination.
Bei einer Festkammerpresse ist der Ballendurchmesser durch die Größe der Ballenkammer fest vorgegeben. Eine variable Rundballenpresse ermöglicht dagegen unterschiedliche Ballendurchmesser innerhalb eines bestimmten Bereichs. Dadurch lässt sich die Ballengröße flexibler an Erntegut und Einsatzbedingungen anpassen. Bei der KRONE Comprima beispielsweise beträgt der feste Ballendurchmesser 1,25 m, während die variablen Modelle je nach Ausführung Ballen von 1,00 bis 1,50 m beziehungsweise 1,80 m pressen können.
Eine semivariable Rundballenpresse verbindet den vergleichsweise einfachen Aufbau einer Festkammer mit der Möglichkeit, verschiedene Ballendurchmesser einzustellen. Anders als bei einer vollvariablen Presse erfolgt die Einstellung jedoch nicht stufenlos, sondern in vorgegebenen Größen. Bei der KRONE Comprima F 155 können beispielsweise sechs Ballendurchmesser von 1,25 bis 1,50 m in 5-cm-Schritten gewählt werden.
Eine Press-Wickel-Kombination verbindet Rundballenpresse und Wickeleinrichtung in einer Maschine. Nach dem Pressen und Binden wird der Ballen automatisch an den Wickeltisch übergeben und dort mit Folie umwickelt. Eine solche Kombination ist insbesondere für Betriebe und Lohnunternehmen interessant, die regelmäßig Silageballen herstellen und Pressen und Wickeln effizient in einem Arbeitsablauf verbinden möchten. Bei der KRONE Comprima kann beispielsweise bereits der nächste Ballen gepresst werden, während der vorherige Ballen gewickelt wird.
Bei der Netzbindung wird der fertig gepresste Rundballen mit einem Wickelnetz gebunden und stabilisiert. Bei der Folienbindung übernimmt eine Folie diese Aufgabe. Die Folienbindung ist dabei nicht mit dem anschließenden Wickeln eines Silageballens zu verwechseln: Sie bindet den Ballen bereits in der Presskammer, während eine Wickeleinrichtung den gebundenen Ballen anschließend von außen mit Stretchfolie umwickelt. Bei der KRONE Comprima bzw. ComPack ist die Netzbindung serienmäßig und die Folienbindung je nach Ausführung optional erhältlich.
Mit steigender Ballendichte kann mehr Erntegut in einem Ballen mit vergleichbaren Abmessungen verdichtet werden. Dichte und formstabile Ballen können dadurch Vorteile beim Transport und bei der Lagerung bieten. Je nach Erntegut ist jedoch nicht immer die maximal mögliche Verdichtung gefragt. Bei der KRONE ComPack lässt sich beispielsweise ein weicherer Kern für die anschließende Trocknung oder eine hohe Dichte für längere Transportwege einstellen.
Wie viele Rundballen pro Stunde gepresst werden können, hängt unter anderem von Ballengröße, Erntegut, Schwadstärke, Fahrgeschwindigkeit, Bindevorgang und Einsatzbedingungen ab. Deshalb lässt sich keine allgemeingültige Ballenzahl pro Stunde nennen. Auch die jeweilige Rundballenpresse und ihre Ausstattung beeinflussen den möglichen Durchsatz.
Die möglichen Ballendurchmesser unterscheiden sich je nach KRONE Baureihe und Presssystem. Das Angebot reicht von festen Ballengrößen bis zu großen variablen Einstellbereichen. Die Bellima presst beispielsweise Rundballen mit 1,20 m Durchmesser, während VariPack und VariPack Pro je nach Modell Ballendurchmesser von 0,80 bis 1,65 m beziehungsweise bis 1,90 m ermöglichen.
KRONE Rundballenpressen zeichnen sich besonders durch hohe Pressdichten, formstabile Ballen, hohe Durchsatzleistungen und robuste, wartungsfreundliche Technik aus. Je nach Baureihe kommen unterschiedliche Presssysteme zum Einsatz – etwa der NovoGrip Stabkettenförderer bei der Comprima oder Riemensysteme bei der VariPack. Hinzu kommen eine leistungsfähige Pick-up, präzise Schneidwerke und verschiedene feste, semivariable oder variable Ballenkammern
„KRONE Rundballenpressen stehen für hohe Pressdichte und Durchsatzleistung, formstabile Ballen, robuste Technik sowie einfache Bedienung und Wartung. Je nach Einsatz stehen unterschiedliche Press- und Kammersysteme für Silage, Heu und Stroh zur Verfügung.“